FAQ

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen, die wir Ihnen gern beantworten.

Eine persönliche Beratung ist auf jeden Fall zu empfehlen. Wir kommen gern unverbindlich zu Ihnen und finden die für sie optimale Lösung.

 

Wir entfeuchten und entsalzen das Mauerwerk bzw. das gesamte Gebäude elektrophysikalisch durch den Einsatz einer "Wassermann-Mauerentfeuchtungsanlage".

Ausblühungen, abfallende und absandende Putze und Farben sind ein deutlicher Hinweis auf ionisierende Kapillarfeuchte.

Im Erdreich sind Salze, die durch das ebenfalls vorhandene Wasser in gelöster Form sind, das heißt, dass Salzmoleküle, beispielsweise Natriumchlorid, in ihre Einzelteile (Ionen) getrennt werden und dabei Wassermoleküle andocken. Dadurch werden diese Ionen beweglich und können durch Strom bewegt werden. Die Erde wird zu einem elektrischen Leiter, sie ist ionisiert. Dieses „Salzwasser“ nennt man auch Elektrolyt.
Wenn nun dieser Elektrolyt am Mauerwerk ansteht, bildet sich im Mauerwerk eine negative Ladung, die wiederum diese positiv geladenen Salzionen anzieht, sprich, die Bestandteile aus dem Boden steigen in den Kapillaren auf. Kommt es dann zu einer Verdunstung an der Wandoberfläche, bleibt das  Salz zurück. Stellen, an denen auskristallisierte Salze sichtbar werden, sind in der Regel besser belüftet als der übrige Raum. Dort können Salze ebenso vorhanden sein, sind aber noch im gelöstem Zustand.

Der aus dem Boden aufgestiegene Elektrolyt lagert die positiv geladenen Ionen an den Kapillarwänden an. Wir geben dann mit unserem Steuergerät einen gepulsten Strom auf unsere Mauerkontakte. Dieser Strom neutralisiert die positiv geladenen Ionen, bis sie sich von den Kapillarwänden wieder lösen und mit dem Wasser durch die Kapillare zurück in die Erde fließen.

Wir müssen keinerlei alternative Sperrschichten einbringen, vorausgesetzt, die Anlage wird nicht für längere Zeit vom Stromnetz genommen.

Die genauen Kosten können wir leider nicht vorhersagen, da es ja bei den Anbietern große Unterschiede gibt. Aber wir wissen genau, dass unsere Anlage bei voller Leistung nicht mehr als 113,8 Kwh verbraucht.

Wenn man bedenkt, dass ein trockenes Haus Heizenergie spart ist diese Investition gut angelegt.

Dass es bereits nach 14 Tagen trocken ist, haben wir nicht behauptet! Aber wir hatten durchaus schon Fälle, bei denen nach 1-2 Monaten Teile des Gebäudes trocken waren.
Als erstes müssen wir unsere Analyse vor Ort ordentlich durchführen um sicher zu sein das alle Voraussetzungen für ein erfolgreiches Entfeuchten mit einer "Wassermann-Anlage" gegeben sind.

Wenn alle für uns wichtigen Parameter stimmen, kann eine Testanlage installiert werden. Es werden Messachsen bzw. Messpunkte fest in das Mauerwerk eingebracht und eine Erstmessung vorgenommen. Danach wird die Anlage mit der Stromversorgung verbunden und die Entfeuchtung beginnt genau in diesem Moment.  
Durch die direkte Beaufschlagung am Mauerwerk und dem Erdspieß neutralisieren wir die Adhäsionskräfte in den Kapillaren und das ionisierte Wasser fließt durch die Erdanziehungskraft wieder in Richtung Erde.

Da am Anfang noch viel Wasser in den Kapillaren vorhanden ist, welches wie oben beschrieben abläuft, ist bereits nach 14 Tagen eine nachweisbare Veränderung  mess- und oft für die Bewohner deutlich spürbar!

Wie schon gesagt, ein großer Teil fließt über das Kapillarsystem direkt in Richtung Erdreich. Ein anderer Teil wird an der Wandoberfläche austreten und verdunsten. Hier gibt es dann auch die Salzausblühungen. Und da kommen sie als Hauseigentümer ins Spiel. Jetzt ist mehr denn je für ausreichende und angemessene Lüftung zu sorgen. Wasser, welches als Tropfen in jegliche Baustoffe eingedrungen ist, kann nur als Dampf entweichen.

In solchen speziellen Fällen empfehlen wir den Einsatz einer sensorgesteuerten Lüftungsanlage.

Jede Art der Bauwerksentfeuchtung und Trockenlegung steht und fällt mit der Verdunstung der vorhandenen Baufeuchte. Bei einer nachträglich eingebrachten Sperrschicht ist es nicht anders.
 

Als Erstes führen wir eine genaue Analyse der betroffenen Stellen durch.

Ursache für Schimmel ist nur selten auf aufsteigende Feuchtigkeit zurückzuführen. Meist ist es ein Zusammenspiel von mehreren Ereignissen. Kondensfeuchte auf Grund von Wärmebrücken ist sehr häufig ursächlich und lässt sich mit alternativen Verfahren dauerhaft beseitigen.